
So fing alles an In den 50er Jahren nahm besonders in Deutschland die Entwicklung der Autoindustrie stark zu. Die Räder der Familienautos begannen sich zu drehen. Die neugewonnene Mobilität gab den deutschen Familien die Möglichkeit, neue Horizonte zu erforschen. Die kurze Anreise nach Dänemark mit seinen wunderschönen Küsten mit Dünen, Strand und sehr gutem Badewasser machten unser Land zu einem der ersten Ziele der deutschen Autoreisenden. Schon Mitte der 50er Jahre erhielt das dänische Fremdenverkehrsamt die ersten Anfragen nach Ferienhäusern.
Das erste "Vermietungsbüro Dänemarks" Mit der Zeit stieg die Nachfrage so sehr, dass das Fremdenverkehrsamt die administrative Arbeit nicht mehr bewältigen konnte. Folglich wandte man sich 1957 an 3 Reisebürofachleute, die kurze Zeit später die Firma "Dänisches Zentralbüro für Sommerhausvermietung" gründeten. Nun gab es Dänemarks erstes Vermietungsbüro.
Explosive Entwicklung In den ersten Jahren nahm das Büro die Vermittlung von dänischen Ferienhäusern für eine Reihe lokaler Touristenbüros wahr. Obwohl gleichzeitig immer mehr Ferienhäuser ins Sortiment aufgenommen wurden, stieg der Bedarf nach einer professionelleren Organisation. Um diese Aufgabe zu lösen, wurde 1971 der damals 26-jährige Kurt Holmsted als Direktor angestellt. Fünfzehn Jahre später, im Jahr 1986, hatte Kurt Holmsted seinen Arbeitsplatz aufgekauft und die Firma wurde auf DanCenter A/S umgetauft.
Neue Büros kommen hinzu Gut zehn Jahre nach Etablierung des "Dänischen Zentralbüros für Sommerhausvermietung" wurde ein weiteres Büro eingerichtet. Nach weiteren zehn Jahren folgte das dritte, dann das vierte. Nun explodierte die Entwicklung und eine Reihe kleinerer, lokaler Büros öffneten.

Grössere Ansprüche an Sommerhäuser Im Laufe der 80er Jahre wuchs der Wunsch der Touristen nach aktiven Ferien in einem Umfang, den das wechselhafte dänische Sommerwetter nicht unbedingt zufriedenstellen konnte. Die Branche entwickelte deshalb neue Qualitätsferienhäuser mit einem grösseren Angebot an Aktivitätsmöglichkeiten. 1985 kamen die Dinge ins Rollen - die ersten vier Luxusferienhäuser mit Innenpool wurden an der jütländischen Westküste erbaut. Der Erfolg war enorm, und schon bald entstanden immer mehr Poolhäuser in den Ferienhausgebieten. Heute können die Ferienhausveranstalter nahezu 2000 Luxusferienhäuser mit Swimmingpool anbieten. Dicht gefolgt wurden die Poolhäuser von einer grossen Anzahl Whirlpoolhäuser. Es wurden also fortlaufend neue Produkte geschaffen, ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Eines ist jedoch sicher: Das Abenteuer, das mit der Sehnsucht nach Strand, Meer und Dünen der ersten deutschen autoreisenden Familien begann, ist im Laufe der Jahre ein grosser und wichtiger Teil der dänischen Marktwirtschaft geworden.
Fortwährende Expansion Im Laufe der 90'er Jahre wendete man den Blick weiter in Richtung Norden, das Ferienhausangebot wurde auf Norwegen und Schweden erweitert. In den letzten Jahren hat sich die Branche mit zahlreichen Aufkäufen und Fusionen konsolidiert. Die Unternehmen der Ferienhausbranche sind damit grösser und internationaler geworden. Auch DanCenter hat die Produkte weiterentwickelt, es werden heute nicht nur Ferienhäuser vermitteln, sondern auch Schlösser und Ferienparks. DanCenter ist nun mit einem Sortiment von 21 Ferienparks - viele davon mit Badelandschaft - der grösste Vermittler von Wohnungen in dänischen Ferienparks. Hinzu kommt, dass DanCenter im Jahr 2002 in Richtung Süden expandiert hat und nun auch Ferienhäuser in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien anbieten kann. Die Branche hat sich von lokalen Vermietungsunternehmen zu geografisch weitgreifenden Unternehmen mit einem grossen Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten entwickelt: vom ursprünglichen, traditionellen Sommerhaus zum abenteuerlichen Schloss.