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Ferienhaus  BremangerSogn und FjordaneNördliches FjordnorwegenNorwegen

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Über Bremanger
REGION YTRE NORDFJORD
Bei einer Reise via Stryn und entlang des Nordfjordes in Richtung Ytre Nordfjord (äußerer Teil des Fjordes), begegnen Ihnen unterwegs großartige Naturerlebnisse die es vermögen, auch dem weit gereisten Urlauber noch den Atem zu rauben. Majestätisches Gebirge, tiefe, grüne Seen, tosende Wasserfälle, mächtige Eisgletscher zwischen grünen Tälern und nicht zuletzt der tiefe, blaue Fjord mit seiner in der Sonne glitzernden Oberfläche, der sich tief in die reizvolle Landschaft der Region Vestlandet schneidet. Erleben Sie hier aktive Urlaubstage beim Gletscher- oder Bergsteigen, Klettern, Wandern im Gebirge bis zum Gipfel, Ausreiten auf Fjordpferden, Skifahren am Sommerskicenter etc. Im Bezirk Ytre Nordfjord liegen die Gemeinden Selje, Bremanger und Vågsøy.

Gemeinde Bremanger, Hornelen und Grotlesanden
Wo Fjord und Meer sich vereinen, ganz draußen im Nordfjord, findet man Bremanger. Als befände man sich inmitten einer Miniaturausgabe des Landes, sieht man hier hohe, steile Berghänge, türkisfarbene Eisgletscher, enge Fjordarme, fischreiche Berggewässer, schneeweiße Sandstrände und viele Inseln - alles auf kleinstem Raum verteilt. Besuchen Sie die höchste Meeresklippe Nordeuropas, Hornelen, die 860 m steil aus dem Wasser ragt. Hier draußen liegt bei Skatestraumen auch das heute das große, deutsche Küstenfort Tongane Kystfort aus dem 2. Weltkrieg. Das Fischerdorf Kalvåg ist das größte und am besten erhaltene Fischerdorf der Region Vestlandet. Die ehemaligen Unterkünfte, genannt Vamråkbuene, können unten am Hafen besichtigt werden. Sie dienten den bis zu 10.000 Fischern, die hier um 1860 jährlich am großen Heeringsfischen teilnahmen. Der besonders attraktive, 2 km lange Badestrand Grotlesanden bietet feinen, weißen Sand und liegt idyllisch auf der mit dem Festland verbundenen Insel Bremangerlandet. Er zählt zu den schönsten Stränden Norwegens. Die Felszeichnungen von Vingen zählen zu den bedeutendsten und größten kulturgeschichtlichen Fundstätten Nordeuropas. Hier wurden zwischen 1000 und 1500 abgebildete Figuren entdeckt, die aus der älteren Steinzeit (6000 – 4000 v. Chr.) stammen. Das Feld steht unter Denkmalschutz und kann nur in Verbindung mit einer Führung besichtigt werden. Das Naturreservat im schönen Tal Myklebustdalen (an der Str. Rv614) hat besondere Felsformationen sowie eine üppige Natur zu bieten. Es eignet sich ebenso als Wanderterrain wie auch als Angelrevier.

Weitere Infos zu den Fischarten in der Region Nördliches Fjordnorwegen

Gemeinde Vågsøy, Kannesteinen und die Leuchtfeuer
Folgt man auf der Insel Vågsøy vom Ort Måløy aus der schmalen, hübschen, kleinen Str. etwa 10 km nach Westen, vorbei an Torskangerpollen, landet man unweigerlich im idyllischen Örtchen Oppedal. Hier steht der Kannesteinen, das Wahrzeichen von Vågsøy. Dieser Felsen wurde über Jahrtausende vom Meer bizarr geformt und erhielt so seine einzigartige Pilzform. Entdecken Sie auch das einzigartige Licht und die Ruhe der Umgebung. Im Bezirk Vågsøy gibt es vier Leuchtfeuer, alle weit draußen auf den exponiertesten Felsvorsprüngen platziert, mit nichts als Meer und Gischt als Nachbarn. Das Bekannteste unter ihnen ist das Kråkenes Fyr, ein weißes Gebäude im Norden, zu jeder Jahreszeit Wind, Wasser und Wellen ausgesetzt und immer einen Besuch wert. Es bietet ein großartiges Panorama und vermittelt, vor allem an stürmischen Tagen, einen Eindruck von der gewaltigen Urkraft der Natur.

Gemeinde Selje - Vestkapp - Stadt

Das Meeresgebiet Stadthavet ist unter Seefahrern berüchtigt, denn es kommt öfter vor, dass Schiffe hier tagelang vor Anker liegen und auf besseres Wetter hoffen müssen, bevor Sie sich auf das offene Meer hinauswagen können. Das Plateau am Vestkapp - dem westlichsten Punkt Norwegens - ragt ganze 497 m senkrecht aus dem tosenden Meer . Stadtland ist eine langezogene Halbinsel im Bezirk Selje. Die karge, schroffe Küstenlinie im Süden, wo es steil bergauf zum Plateau in 300 bis 500 m Höhe geht, steht in starkem Kontrast zu den eher abgerundeten, hügeligen Heideflächen und Wiesen oben bei Stadtlandet. Diese offene, baumfreie Landschaft entstand über Jahrhunderte von Menschenhand, durch Abholzung und Schaffung von Nutzflächen für das Vieh. Erst in letzter Zeit hat der Wald Stück für Stück Terrain zurückgewinnen können. Eine für Norwegen eher ungewöhnliche Natur, die eher an die Highlands in Schottland oder an die Shetland-Inseln erinnert. Der Ort Dragseidet wurde dafür bekannt, dass die Boote hier früher lieber über Land gezogen wurden, und zwar auf einer Strecke zwischen Drage im Süden und bis nach Leikanger am Vanylvsfjord weiter nördlich, um somit die gefährliche Seereise über das Stadthavet zu vermeiden, und den dort lauernden Gefahren zu entgehen, denen im Laufe der Zeit viele Boote zum Opfer fielen.

Kloster Selje
Die Legende berichtet von der Königstocher Sunniva, die den Märtyrertod auf der Insel Selja erlitt. Ihr Ruf von Klugheit und Schönheit ließ einen heidnischen König um ihre Hand anhalten, jedoch lehnte die kristliche Sunniva den Antrag ab und floh nach Selja. Hier versteckte sie sich in einer Höhle vor ihren Verfolgern und starb dort später. Die Höhle sind ebenso wie die Ruinen einer Kirche und die eines Benediktinerklosters von 1103 zu besichtigen. Selje wurde eines der ersten Bistümer des Landes.

Reizvolle Sandstrände
Der Bezirk Selje hat viele schöne Strände zu bieten. Im Zentrum von Selje liegt ein weißer Sandstrand, der Erinnerungen an traumhafte Strände in viel südlicheren Gefilden weckt. Entlang der Felswände im ansonsten flachen, weiten Bezirk Hoddevik findet man Hoddeviksanden, einen herrlichen Strandabschnitt mit Dünen, der als Eldorado für Wellensurfer gilt. Ervikstrand ist ein breiter Sandstrand mit seichtem Ufer, der am offenen Meer liegt. In Ervik findet man ganz unten am Strandufer einen idyllischen, kleinen Friedhof und eine hübsche Kirche, die in Gedenken an Kriegsopfer von 1943 hier errichtet wurde.